Übung: Perineumatmung
Quelle: Yoga-Qigong mit bewusster Atmung, Hans-Georg Schoen, S.113
Körperlage: im Sitzen oder in der Rückenlage

Die Einatmung geschieht in vier Zügen (Viloma Pranayama). Mit dem Ausatmen hin zur Erde: LAM, hebt sich das Becken. Es entsteht eine kurze Atemleere, in der wir uns mit der Erde verbinden.

Jetzt beginnt die Einatmung mit dem Steigen durch den ganzen Rücken bis zum Halschakra. Die Brust hat sich weit geöffnet und die Schulterblätter sind dichter zusammengerückt. Nun streckt sich mit dem Fühlen des HAM der Nacken und,
ausatmend mit einem befreienden SA öffnet sich das Tor zum Gehirn (der Mund Gottes öffnet sich), die Energie fließt ins Stammhirn.

Nach einem tiefen Einatmen fließt die Luft mit der Ausatmung durch alle Chakren von oben nach unten, wobei das Kreuzbein in der Endphase der Ausatmung: LAM bewusst nach vorne hochgedrückt wird. (Nach Möglichkeit mit Mulabandha. Die ruhende Energie bekommt einen Extraimpuls).